
Hans-Willi Pertenbreiter
Bankkaufmann, Marketingleiter der Volksbank Viersen
Kontakt:
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Grefrather Straße 29a · 41749 Viersen
Telefon 02162 80693
Hobbys:
- Hunde (zur Zeit zwei Saarlooswolfhonde: Aslan, Jahrgang 2000 und Baayou, Jahrgang 2005)
- Mitbegründer des Saarlooswolfhondclub Deutschland e. V. mit Sitz in Viersen (zur Zeit Geschäftsführer und Schatzmeister)
- Hobbyfotograf
- Drachenflieger
Kommunalpolitische Tätigkeiten:
- Gründungsmitglied der Bürgervereinigung FürVIE
- Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender von FürVIE
- Mitglied des Rates der Stadt Viersen
- Stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Wohnbauförderung
- Mitglied des Bau- und Planungsausschusses
- Mitglied des Entwicklungsausschusses Bahnhof/Stadtwald
- Mitglied des Hauptausschusses
- Mitglied des Aufsichtsrates der Viersener Aktienbaugesellschaft
- Mitglied des Beirates der Grundstücks-Marketing-Gesellschaft der Stadt Viersen mbH
- Bürgermeisterkandidat bei der Kommunalwahl 2004
Ein bisschen aus meinem Leben:
Eigentlich wohne ich seit meiner Geburt in Süchteln, insgesamt hat es mich zwischendurch nur fünf Jahre nach Kempen verschlagen. Seit 1985 ist Viersen für mich und meine Familie der Lebensmittelpunkt.
Nach Besuch der Volksschule und der Handelsschule absolvierte ich eine Ausbildung (damals sagte man noch: Lehre) bei der Stadtsparkasse Dülken. Dort hatte ich die Möglichkeit, alle Abteilungen kennen zu lernen - geblieben bin ich in der Werbeabteilung in Dülken.
Kurz nach der Fusion mit der Stadtsparkasse Viersen und der Stadtsparkasse Süchteln wechselte ich in die Werbeabteilung nach Viersen und spätestens jetzt war klar, dass ich auf jeden Fall im Bereich Werbung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit bleiben wollte. Mein Wechsel 1983 zur Spar- und Kreditbank Dülken gab mir die Möglichkeit, die Marketingabteilung dort aufzubauen.
Aus der Ein-Mann-Abteilung wurde relativ schnell eine kleine Abteilung. Nach den Fusionen mit den anderen Genossenschaftsbanken in Viersen heißt die Bank heute Volksbank Viersen eG und ich leite die Marketingabteilung mit einem Vollzeit-Mitarbeiter und zwei Halbtags-Mitarbeiterinnen. Seit vielen Jahren engagiere ich mich im Betriebsrat und bin zur Zeit Vorsitzender.
Durch meine berufliche Tätigkeit habe ich intensive Kontakte zu Firmen, Vereinen und sonstigen Institutionen in Viersen. Durch meine Mitarbeit in allen drei Werbegemeinschaften der Einzelhändler in Süchteln, Dülken und Viersen konnte ich viele Dinge in Viersen aktiv mitgestalten.
Meine Stadt:
Nach der kommunalen Neugliederung habe ich mich nie als Süchtelner (dort wohnte ich) oder Dülkener (dort arbeitete ich) gefühlt. Sicherlich auch dadurch bedingt, dass ich in allen drei Stadtteilen gearbeitet und/oder gelebt habe.
Für mich war eigentlich klar, dass die Stadtteile irgendwann zusammenwachsen müssen - je schneller, desto besser - und es nicht sinnvoll ist, eine strikte Trennung aufrecht zu erhalten. Leider haben viele Politiker dies in der Vergangenheit anders gesehen und mehr für ihren Stadtteil gearbeitet als für die Gesamtstadt. Dem natürlichen Zusammenwachsen der Stadt hat es nicht nur geschadet, sondern auch die Bürger der drei Stadtteile nicht so zusammen geführt, wie es notwendig gewesen wäre.
Ein Zusammenwachsen hat nichts mit einer neuen Identität der Stadtteile zu tun. Genauso wenig wie Ortsteile wie Helenabrunn, Bockert, Boisheim, Schirick, Sittard oder Rahser ihren Charme, ihre Identität und ihre Eigenarten verloren haben, genauso wenig hätten die drei Stadtteile unter einer engeren Bindung gelitten. Die Kommunalpolitiker haben dies nicht verstanden und nur für ihre Stadtteilinteressen „gekämpft“. Dabei ist die aus der kommunalen Neugliederung entstandene Stadt Viersen viel zu kurz gekommen.
Wenn man mich fragt, ob ich Süchtelner bin, antworte ich immer: Nein, ich bin Groß-Viersener. Ich wohne im Stadtteil Süchteln, ich arbeite im Stadtteil Dülken und ich lebe in Viersen.
Politik und ich:
Ich glaube, ich bin das, was man unter einem politisch interessierten Menschen versteht. Dazu muss man nicht in der Politik aktiv tätig sein. Wichtig ist zu beobachten, was in den verschiedenen Ebenen der Politik geschieht. Sicherlich darf man loben, sicherlich darf man kritisieren, auch wenn man es nicht besser machen könnte. Dieses Recht steht jeder Bürgerin und jedem Bürger zu - Gott sei Dank. Aber nicht zuletzt auch auf Grund meines Berufes habe ich mich nie einer politischen Fraktion zugewandt.
Bei den beiden Unternehmen, bei denen ich gearbeitet habe bzw. arbeite, habe ich aktiv die Betriebsratsarbeit mit gestaltet und zeitweise sogar den Vorsitz übernommen. Aber auch dabei ging es mir nie um eine politische Stellungnahme, sondern darum, Kompromisslösungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu vermitteln. Ohne die geht es nicht.
Es hätte mich große Überwindung gekostet einer politischen Partei beizutreten und mich stur den Parteizwängen unterzuordnen. Dabei bleiben viele gute Ideen auf der Strecke. Nachdem ich den Zenit - sprich die 50 Jahre - überschritten hatte, habe ich mir gesagt: Eigentlich bist du jetzt alt genug, um deine Meinung auch öffentlich zu sagen und öffentlich zu kritisieren und zu loben.
In Viersen ist nicht alles schlecht, bei weitem nicht, aber es ist sehr vieles verbesserungsfähig. Leider ist zu oft erkennbar, dass dazu die Bereitschaft bei den Politikern fehlt. Bürgerwünsche werden, wenn überhaupt, zu spät in die Entscheidungen einbezogen oder erst gehört, wenn die Entscheidungen schon längst im stillen Ratskämmerlein gefallen sind.
Unsere Wählergruppe:
Ich bin kein Einzelkämpfer, der das oben Beschriebene alleine so sieht. Deshalb haben wir uns mit Gleichgesinnten zusammen getan und FürVIE, die Viersener Bürgervereinigung für bürgernahe Politik e. V., gegründet.
Ganz normale Bürger aus den unterschiedlichsten Berufsschichten, aus allen Altersgruppen. Eigentlich kann man sagen: Bürger wie du und ich.
Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind wir keine Politiker und deshalb gibt es bei uns auch keine Verkrustungen und Parteizwänge. Wenn wir mal 20 Jahre in der Kommunalpolitik tätig sind, wird es vielleicht auch uns erwischen. Ich hoffe aber, dass wir dann Mitglieder haben, die uns rechtzeitig wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringen. Und genau diese Bodenständigkeit und die Nähe zur Realität fehlt häufig bei den etablierten Parteien.
Parteien, die Jahrzehnte die Mehrheit haben, sollten froh sein, wenn wir sie aus diesem Dilemma erlösen. Das kann keine gesunde Politik mehr sein. Die Verflechtungen sind so vielfältig und die Verkrustungen so hart, dass kaum noch eine bürgernahe Politik dabei herauskommt. Der Bürger versteht die Politik nicht mehr und die Politik versteht die Bürger nicht mehr.
Wir - FürVIE - sind immer noch frisch, unverbraucht, innovativ, bis in die Haarspitzen motiviert und wir kommen direkt aus den Reihen der Bürger.
FürVIE - für Viersen! Genau! Unser Name ist unser Programm.



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