www.fuer-vie.de

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Aktuelles Schlaglochpiste

Schlaglochpiste Höhenstraße

Tourismus auf den Süchtelner Höhen

Tourismus ja, aber bitte nur zu Fuß? Warum nicht zu Fuß? Die Süchtelner Höhen bieten ja eine Menge schöne Wege, um die Natur zu Fuß zu genießen. Doch was ist zum Beispiel mit älteren Menschen, die im Traditionscafé auf den Süchtelner Höhen ihren Nachmittagskaffee genießen möchten, aber den Berg leider nicht mehr hochklettern können? Kein Problem, für die gibt es die Höhenstraße. Eine Anliegerstraße, die zum Café, zum Minigolfplatz, zum Kletterwald und zum Wildgehege führt oder einfach nur den Berg rauf um oben wieder relativ flache Wege durch den Wald zu gehen.

So könnte es gehen, aber die Höhenstraße lässt einen Autoverkehr kaum noch zu. Aber nicht nur Autos, auch Fahrräder haben auf dem letzten Stück der Höhenstraße große Mühe, jedes Schlagloch zu umfahren. Immer wieder wird die Straße vom Bauhof notdürftig geflickt. Die gefährlichen Schlaglöcher werden mit Asphalt zugekippt und dann hält es wieder ein paar Wochen oder vielleicht sogar Monate. Auch das kostet Geld.

Seit langem versucht FürVIE, im Haushalt eine Position für die dauerhafte Instandsetzung der Fahrbahndecke zu veranlassen. Aber ohne Erfolg. Zunächst wurde auf die Anliegerstraße verwiesen, auf der man auch gar keinen Autoverkehr haben möchte. Das ist nachvollziehbar. Aber was ist mit den älteren Menschen, die wir oben beschrieben haben?

Dann wurde uns eine neue Lösung avisiert, um den Parkplatz vor dem Minigolfplatz zugänglich zu machen. Die Idee wurde aber anscheinend verworfen, dann man hörte davon nichts mehr. Nachdem wir wieder nachgefragt hatten, sollte die Höhenstraße in das Konjunkturpaket II aufgenommen werden. Das Konjunkturpaket II wurde vorgestellt und verabschiedet, aber die Höhenstraße war nicht dabei – anscheinend vergessen worden. Nochmals haben wir die Einrichtung eines Haushaltsansatzes beantragt, für den Haushalt 2009 wohlgemerkt. Aber auch da findet man die Höhenstraße nicht.

Trotz des vermutlichen Nothaushaltes 2010 haben wir nochmals einen Antrag zur Instandsetzung der Höhenstraße gestellt. Dann könnten auch die ständigen Kleinreparaturen aufhören und man hätte voraussichtlich für längere Zeit Ruhe. Fahrradfahrer könnten sich wieder auf das Fahren konzentrieren und müssten nicht ständig die Augen auf die Schlaglöcher richten und Autofahrer, die die Anliegerstraße benutzen dürfen, müssten keine Angst mehr um ihr Fahrwerk haben.

Wir sind sehr gespannt, ob es diesmal funktioniert. Es ist schon paradox. Es werden Haushaltsansätze für angeblich neue touristische Erschließungen, wie den Alleenradweg, eingestellt, aber für die Instandhaltung der vorhandenen Wege, die bereits touristisch genutzt werden, ist kein Geld da. Tourismus ist halt nicht gleich Tourismus!